Herzlich willkommen!

Das auf diesen Seiten vorgestellte Projekt will die Implementierung Feministischer Rechtswissenschaft in Lehre und Forschung an juristischen Fakultäten in Deutschland fördern.

 

Studienbuch zur Feministischen Rechtswissenschaft 

Aspekte feministischer Rechtswissenschaft finden zunehmend Eingang in den juristischen Kanon. Die kritische Reflektion aus der Gender-Perspektive erfasst dabei alle Rechtsbereiche, Dogmatik wie Rechtspolitik, Methoden wie Rechtswirkungsforschung. Die Implementierung feministischer Fragestellungen in die juristische Ausbildung bedarf allerdings durchaus noch der Unterstützung. So haben sich neun Nachwuchswissenschaftler/innen zusammen gefunden, um gemeinsam ein Studienbuch zur Feministischen Rechtswissenschaft zu schreiben. Ihre Motivation war hauptsächlich, dass sie ein solches Lehrbuch in ihrem eigenen Studium vermisst haben und auch heute gern in ihrem Regal vorfinden würden. Das Studienbuch soll vorhandene Lehrangebote unterstützen sowie das Selbststudium ermöglichen.

Feministische Rechtswissenschaft
Ein Studienbuch
Herausgegeben von Lena Foljanty und Ulrike Lembke
2006, 357 S., brosch., 19,90 Euro, ISBN 3-8329-2235-0

Inhalt
Konzeption


AKTUELL

"Mobiler Studientag"
Lehrangebot Legal Gender Studies für juristische Fakultäten

Das Studienbuch "Feministische Rechtswissenschaft" kann nur vorhandene Lehrangebote unterstützen und zum Selbststudium anregen. Dies ist angesichts der spärlichen institutionellen Verortung nicht ausreichend, um die Legal Gender Studies in der juristischen Lehre zu verankern.
Die Autor/innen des Studienbuches bieten daher an, ihr Konzept eines Studientages "Geschlecht im Recht - Einführung in die Legal Gender Studies" an juristischen Fakultäten als Blockveranstaltung durchzuführen. Dies soll zum einen Studierende der Rechtswissenschaften mit einer bisher fremden Thematik vertraut machen. Zum anderen sollen aber auch Lehrende ermutigt werden, diese Thematik in ihre Veranstaltungen einzubeziehen, so dass die Legal Gender Studies langfristig implementiert werden.
Mit Workshops aus den Bereichen der Rechtsdogmatik, Rechtsgeschichte und Rechtskultur wird die Bedeutung  feministischer Fragestellungen in allen Bereichen der Rechtswissenschaft angedeutet. Zugleich gehen die Workshop-Konzeptionen als Lehrangebote auch didaktisch neue Wege.


Wenn Sie Interesse am mobilen Studientag haben, wenden Sie sich bitte an

Lena Foljanty: mail   oder  Ulrike Lembke: mail


 


Förderung des Projektes

Das Studienbuch wurde gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung sowie der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin.

Die Podiumsdiskussion und der Studientag in Berlin wurden von der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin gefördert. 

Der Studientag in Greifswald wurde gefördert von der Gleichstellungsbeauftragten des Landes Mecklenburg-Vorpommern sowie der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Universität Greifswald und wird mitorganisiert vom Interdisziplinären Zentrum für Frauen- und Geschlechterstudien der Universität Greifswald.